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2. Etappe: Herrieden –Treuchtlingen Drucken E-Mail

Sie radeln heute durch das malerische Ornbau, ein mittelalterliches Städtchen mit den typischen fränkischen Fachwerkhäusern.

Ornbau

Einst war Ornbau eine vorgeschobene Bastion der Fürstbischöfe von Eichstätt. Tore, Türme und die mittelalterliche Baukunst der alten Befestigungsanlage prägen das Bild der Stadt. Durch dieses „Untere Tor“ verlassen Sie Ornbau und folgen dem Radweg Richtung Gunzenhausen

 

 

Nächstes Ziel ist der Altmühlsee, er gehört mit mehreren großen Seen in der Umgebung zum Fränkischen Seenland.
Der großflächige, aber recht flache Stausee wurde 1985 im Zuge der Wasserregulierung in Bayern aufgestaut. Durch das überschüssige Wasser der Altmühl bei Hochwasser wird er über den Altmühlzuleiter bei Ornbau gespeist.
Sehenswert ist das Naturschutzgebiet, die „Vogelinsel“ - ein Rückzugsgebiet für rund 220 selten gewordene Vogelarten mit Lehrpfad und Aussichtsturm. Bleiben Sie für einen Besuch auf der östlichen Seite des Altmühlsees. Exkursionen werden vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) angeboten.

Gunzenhausen erreichen Sie nach ca. 27 Km, wenn Sie dem Uferweg weiter folgen; das gilt auch, wenn Sie vor Streudorf auf die Westseite des Überleiters gefahren sind.

Sehenswert in Gunzenhausen sind die mittelalterliche Altstadt mit gotischer Stadtkirche St. Maria, Barockbauten am Marktplatz sowie Türme und Tore.
Ebenso lohnt sich ein Besuch des städtischen Museums rund um die 1175-jährige Geschichte Gunzenhausens und das Fossilien- und Steindruckmuseum.

In Gunzenhausen kreuzt der Radweg auch erstmals das UNESCO-Welterbe Limes, das Archäologische Museum gibt dazu einen Einblick
Heute ist Gunzenhausen eine bedeutende Stadt und Zentrum des Fremdenverkehrs im Fränkischen Seenland.
In Gunzenhausen beginnt nun der Altmühltal-Radweg, dieser startet an der Stadthalle und führt über die Altmühl Richtung Aha und weiter über Windsfeld immer parallel zur Bahn nach Treuchtlingen.

Steinerne_RinneSehenswürdigkeit: etwas abseits der Rad-Strecke eine Steinerne Rinne
bei Wofsbronn (Meinheim) mit leichtem Anstieg zusätzlich insgesamt ca. 7 km;

 
Die "Steinerne Rinne" ist ein beeindruckendes Naturschauspiel: Über 120 Meter lang und bis zu einem Meter sechzig hoch ist der Kalksockel, auf dem sich das Quellwasser des Waldes den Weg ins Tal bahnt. Jedes Jahr "wächst" dieser Damm etwas mehr. 
Gewöhnlich gräbt sich ein Bach durch die Kraft des fließenden Wassers in sein Bett. Bei Steinernen Rinnen dagegen wird durch Kalkabscheidung das Bachbett erhöht.

 

Sie kommen nach Graben bei Treuchtlingen, hier liegt zwischen Altmühl und Rezat eines der größten technischen Kulturdenkmäler des frühen Mittelalters: Diese Fossa Carolina, auch „Karlsgraben“ genannt, war der erste Versuch, Rhein, Main und Donau durch eine Wasserstraße zu verbinden – davon zeugen noch heute eine 500 Meter lange Wasserfläche und die daran anschließenden Erdwälle.
Graben liegt an der europäischen Hauptwasserscheide. Hier nähern sich die Flusssysteme von Rhein und Donau einander auf wenige Kilometer an. Diese geographische Nähe wollte Kaiser Karl der Große nutzen: Im Jahr 793 ließ er einen rund 3000 Meter langen Kanal ausheben, um bequem mit Schiffen in den Südosten seines Reiches fahren zu können. Aber: der Plan fiel buchstäblich ins Wasser: Durch heftige Regenfälle behindert, konnte keine dauerhafte Kanalverbindung geschaffen werden.  Das Unternehmen Karlsgraben wurde eingestellt und der Traum des Kaisers platzte
Was heute bei Graben von der Fossa Carolina zu sehen ist, bezeugt eines der größten ingenieurgeologischen Bauprojekte des Mittelalters. Sie ist das wohl bedeutendste Boden-Denkmal aus karolingischer Zeit in Franken.

Treuchtlingen
Nun gelangen Sie durch die Altmühlauen in den jungen Kurort Treuchtlingen mit seiner Altmühltherme. Nehmen Sie sich Zeit für einen Stadtrundgang.
Sehenswert ist auch die Burg Treuchtlingen. Ihre mittelalterliche Ruine wurde saniert und teilweise rekonstruiert. Die Burg ist frei begehbar und von dort hat man einen beeindruckenden Blick über die Stadt.
Das Stadtschloss aus dem 16. Jahrhundert beherbergt heute das Treuchtlinger Informations- und Umweltzentrum Naturpark Altmühltal.

 

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Sehenswert in Gunzenhausen sind die mittelalterliche Altstadt mit gotischer Stadtkirche St. Maria, Barockbauten am Marktplatz sowie Türme und Tore.

Ebenso lohnt sich ein Besuch des städtischen Museums rund um die 1175-jährige Geschichte Gunzenhausens und das Fossilien- und Steindruck­museum.

 

In Gunzenhausen kreuzt der Radweg auch erstmals das UNESCO-Welterbe Limes, das Archäologische Museum gibt dazu einen Einblick

Heute ist Gunzenhausen eine bedeutende Stadt und Zentrum des Fremdenverkehrs im Fränkischen Seenland.

In Gunzenhausen beginnt nun der Altmühltal-Radweg, dieser startet an der Stadthalle und führt über die Altmühl Richtung Aha und weiter über Windsfeld immer parallel zur Bahn nach Treuchtlingen. 

 

Sehenswürdigkeit: etwas abseits der Rad-Strecke eine Steinerne Rinne

bei Wofsbronn (Meinheim) mit leichtem Anstieg zusätzlich insgesamt ca. 7 km;