Home 4. Etappe: Eichstätt - Beilngries
4. Etappe: Eichstätt - Beilngries Drucken E-Mail

Heute haben Sie Gelegenheit, zwischen einer Vielzahl von Besichtigungsmöglichkeiten zu wählen wie z. B. den Resten eines Römerkastells, prächtige Burgen und fürstbischöfliche Schlösser, dem großen Naturschutzgebiet der Gungoldinger Wacholderheiden ein Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

Ziel und Übernachtungsort Ihrer heutigen Etappe ist Beilngries. Der historische Altstadtkern mit seinen Bürgerhäusern ist von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit 9 Türmen umgeben. Übernachtung in Beilngries.

Streckenverlauf: Eichstätt können Sie sowohl links als auch rechts der Altmühl auf  Radwanderwegen verlassen. Schließlich führt der Radweg außerhalb der Stadt rechts zum Waldrand hoch. Hier radeln Sie nun leicht und bequem auf der ehemaligen Bahn-Trasse bis Pfünz und begegnen dem römischen Erbe des Naturparks. Hier wurde in den letzten Jahren ein Römer-Castell rekonstruiert. Ein kleinen Abstecher und ein kurzen Anstieg (am besten zu Fuß) führt hinauf zum Römerkastell Vetoniana. Ein Lehrpfad erzählt seine Geschichte.

Sie queren die Altmühl (diese Brücke, obwohl keine Verbindung zu den Römern, ist ein beliebtes Foto-Objekt). Nun geht es ein Stück auf einer öffentlichen Straße weiter. Gleich links (vor der Almosmühle) sehen Sie eine kleine Karstquelle.
Unter Karst versteht man in der Geologie unterirdische und oberirdische Geländeformen, die vorwiegend durch Auflösung vor allem von Kalk- und Dolomitgesteinen durch das mit Kohlendioxid angereicherte Niederschlagswasser entstanden sind. So entwickelten sich im Laufe der Jahrtausende weitverzweigte Höhlensysteme und Zerklüftungen, durch die das Karstwasser strömt. Das sogenannte Karstgrundwasser kann sich mit Fließgeschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro Tag bewegen.

 

Eine der schönsten Wacholderheiden liegt oberhalb des Radweges vor Gungolding.
Wachholderhaide_Gungolding










Sie folgen nun den Schleifen des Flusses bis Böhming (Kirche steht auf den Resten eines Kastells) und Kipfenberg - überragt von einer mächtigen Burganlage.
Unweit der Burg markiert ein Stein den geographischen Mittelpunkt Bayerns.
Geschichte: Die Spuren menschlicher Anwesenheit im Raum Kipfenberg gehen bis in die Steinzeit zurück. Bronze- und Urnenfelderzeit sind durch einzelne Funde vertreten.
roemerlager_kipfenberg
Die römische Besatzungszeit hinterließ zahlreiche Reste. Beeindruckend vor allem der Limes.
Wer tiefer in die Geschichte eintauchen möchte, kann dies im Infopoint Limes auf Burg Kipfenberg tun. Hier wird anschaulich über das UNESCO-Weltebe Raetischer Limes informiert.

Auf der Weiterfahrt lohnen Kinding mit seiner imposanten Wehrkirche und unser Tipp im frühen Frühjahr, wenn noch wenig Laub die Sicht versperrt das „Felsentor“ bei Unteremmendorf: Stellen Sie das Rad zur Seite und steigen Sie etwa 100 m hinauf. Ein herrlicher Aussichtspunkt öffnet den Blick auf das Altmühltal und auf Kinding (links) und Beilngries (rechts).

Vorbei am Erholungspark Kratzmühle gelangen Sie nach Beilngries mit seinen 9 Stadttürmen. Ein Stadtrundgang ist sehr zu empfehlen.

Erweiterung der Tagesetappe:
1) In das vom Tourismus nahezu unberührte Anlautertal: Ab Kinding Richtung Titting; wenn Sie von Kipfenberg kommend die Autobahn unterquert haben und auf die stark befahrene Autostraße kommen, so folgen Sie dieser linker Hand bis Enkering (ca. 1,5 km); bis Erlingshofen fahren Sie fast nur auf Radwegen (etwa 5 km einfache Fahrt); weiter bis zum Markt Titting auf öffentlichen Verkehrswegen (weitere 5 km einfache Fahrt).

2) Beilngries - Berching (ca. 11 km einfach)
Sie verlassen Beilngries Richtung Berching auf dem Begleitweg des Main-Donau-Kanals vorbei an der Schiffsanlegestelle und dem Sportboothafen. In der Gößeltalmühle am östlichen Kanalufer ist neben der Bauleitung auch ein Informationszentrum über den Kanal untergebracht.
Bereits kurz vor Biberbach sehen Sie im Norden die mächtige Benediktiner Abtei Plankstetten Ihr nächstes Ziel, auf das Sie geradewegs zufahren. Im Ort müssen Sie dann allerdings bis zum Kloster ein Stück bergauf.

Plankstetten: Benediktinerabtei mit Pfarr- und Klosterkirche (bei Interesse an Führung Anmeldung im Kloster, Telefon 08462/1384).
Sie fahren von Plankstetten direkt am Kanal weiter oder nehmen den nicht minder reizvollen Weg am alten Ludwigskanal (östlich der B 299 - mit "Radweg Neumarkt 5-Flüsse-Tour" und "Tour de Baroque" beschildert). Beide Wege bringen Sie nach Berching.

Berching, ein mittelalterliches Kleinod: historische Altstadt mit vollständig erhaltener Stadtmauer, 12 Türmen, dem Stadtbach, der über den Reichenauplatz fließt, Kirche St. Lorenz mit spätgotischem Hochaltar (1520) Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Heimatmuseum.

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE MicrosoftInternetExplorer4

Heute haben Sie Gelegenheit, zwischen einer Vielzahl von Besichtigungsmöglichkeiten zu wählen wie z. B. den Resten eines Römerkastells, prächtige Burgen und fürstbischöfliche Schlösser, dem großen Naturschutzgebiet der Gungoldinger Wacholderheiden ein Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.

Ziel und Übernachtungsort Ihrer heutigen Etappe ist Beilngries, Der historische Altstadtkern mit seinen Bürgerhäusern ist von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer mit 9 Türmen umgeben. Übernachtung in Beilngries.

 

Streckenverlauf: Eichstätt können Sie sowohl links als auch rechts der Altmühl auf  Radwanderwegen verlassen. Schließlich führt der Radweg außerhalb der Stadt rechts zum Waldrand hoch. Hier radeln Sie nun leicht und bequem auf der ehemaligen Bahn-Trasse bis

 

Pfünz. Hier wurde in den letzten Jahren ein Römer-Castell rekonstruiert. Ein kleinen Abstecher und ein kurzen Anstieg (am besten zu Fuß) führt hinauf zum Römerkastell Vetoniana. Ein Lehr­pfad erzählt seine Geschichte.
www.infopoint-limes.de 

Sie queren die Altmühl (diese Brücke, obwohl keine Verbindung zu den Römern, ist ein beliebtes Foto-Objekt). Nun geht es ein Stück auf einer öffentlichen Straße weiter. Gleich links (vor der Almosmühle) sehen Sie eine kleine Karstquelle.

Unter Karst versteht man in der Geologie unterirdische und oberirdische Geländeformen, die vorwiegend durch Auflösung vor allem von Kalk- und Dolomitgesteinen durch das mit Kohlendioxid angereicherte Niederschlagswasser entstanden sind. So entwickelten sich im Laufe der Jahrtausende weitverzweigte Höhlensysteme und Zerklüftungen, durch die das Karstwasser strömt. Das sogenannte Karstgrundwasser kann sich mit Fließgeschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro Tag bewegen.